Mit Japan Studienreisen das Land per Schiff, Auto oder Bus erkunden
Ein neuer Zweig der Tourismusbranche hat es auch nach Japan, insbesondere nach Tokyo, geschafft. Ein genaues Gegenteil zum Erholungsurlaub sind die Japan Studienreisen. Diese Art von Reisen zeichnet sich dadurch aus, dass nicht die körperliche Entspannung im Vordergrund steht, sondern das Besichtigen der Museen, um die Geschichte, die Religion und Philosophie des Landes kennenzulernen. Auch weitere Themen wie Architektur, Ethnologie, Wissenschaft und Technik, Essen und Trinken, Landeskunde und Geografie werden per Schiff, Auto, Bus, Bahn oder Fahrrad auf Japan Studienreisen erkundet.Ein guter Ausgangspunkt um Japan Studienreisen anzufangen, ist der „Jinbocho“-Buchhändlerbezirk in der Nähe der drei größten Universitäten in Tokyo, der „Tokyo-Universität“, „Keio-Universität“ und der „Waseda-Uni“. Nach dem Entstehen der Universitäten Ende 19. Jahrhundert haben sich in diesem Viertel auch viele Buchhändler angesiedelt. Teilweise hatten 50% der japanischen Verlage hier ihren Sitz. Hier befinden sich alle Bücher und Werke über Japan und den Fernost, nicht nur auf japanisch, sondern auch auf Englisch. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über das Land Japan und die Leute, die dort leben. Dies erwies sich als eine gute Ergänzung zu Japan Studienreisen.
Der nächste Weg auf Ihren Japan Studienreisen führt Sie in das Nationalmuseum in Tokyo. Neben dem Hauptgebäude erstrecken sich die Ausstellungen über drei weitere Häuser. Schon an der Größe des Museum ist es einfach sich vorzustellen, wie umfangreich hier die japanische Geschichte dargestellt wird. Und aus diesem Grund ist der Besuch des Nationalmuseums für Japan Studienreisen ein Muss. Der Komplex des Nationalmuseums liegt im Osten des „Ueno“-Parks. „Honkan“ heißt das Hauptgebäude und auf zwei Etagen werden die Sammlungen der japanischen Geschichte und Kunst ausgestellt. Im Erdgeschoss befinden sich die Kunstwerke chronologisch geordnet, von ältesten Tonfiguren bis zu Holzschnitten aus dem 19. Jahrhundert. Dazwischen sind Rüstungen, Tee-Utensilien, Kostüme und Nationalschätze. Im Obergeschoss gibt es Skulpturen, Lackwaren, Schwerter und westlich beeinflusste Kunstwerke. Das nächste Gebäude „Toyokan“ wurde erst im Jahr 1968 eröffnet und präsentiert Sammlungen nicht nur japanischer, sondern auch koreanischer und chinesischer Herkunft. Die dort ausgestellte Keramiken und Skulpturen dokumentieren die Zeit des Einflusses Koreas und Chinas auf Japan. Als letztes hat das „Heiseikan“ seine Tore geöffnet, nämlich erst im Jahr 1999, um die größte archäologischen Befunde Japans zu präsentieren. Im ersten Stock befinden sich wechselnde Ausstellungen meist der japanischer Kunst. Die Führungen gibt es auch auf Englisch.
